Monthly Archive for Dezember, 2008

Feiert schön und habt Euch lieb!

FrauvonWelt rennt um ihren rosa Plüschsessel wie nicht gescheit. Warum? Zuviel Himbeereis, ganz klar zuviel Himbeereis. Wann das aufhört? Hoffentlich nie!

Ein schönes Fest Euch allen da draußen. Danke fürs Hiersein, Dasein, Dortsein.

Herzlich und fröhlich bis an die Ohren
Eure FrauvonWelt

Halleluja - Annersberger Weihnacht findet statt

Weihnachten ist gerettet. Die lang ersehnte Post aus Annersberg ist endlich eingetroffen. Welch ein Zittern, welche ein Bangen als FrauvonWelt den Umschlag öffnet. Wird Adam Kainer, unübertroffener Bürgermeister von Annersberg und allen Eingemeinden, wenn es denn welche gäbe, die frohe Botschaft verkünden?

Oha, Frau Mögelmann hat die Akte auch schon zur Kenntnis genommen, wie unschwer an den Aktenzeichen erkennbar. Das kann nichts Gutes heißen, wo FrauvonWelt ihr doch unlängst, nach der Lektüre der “6 Herrengedecke und ein Sessel aus Plüsch“, feuchtsüße Träume mit Herrn Winkelsen angedichtet hat, woraufhin Herr Kainer die gute Frau drei Gehaltsklassen tiefer eingestuft hat, damit sie sich nicht mehr eine derartige Schmuddellektüre aneignet. Bleibt die Frage: Was liest Frau Mögelmann nun? Und von wem träumt Herr Winkelsen?
Fragen, die jetzt und hier keine Antwort finden werden. Viel wichtiger: Was ist mit der Annersberger Weihnacht? FrauvonWelt öffnet die Akte und wühlt sich durch die Papierberge:

Jippie. Die Annersberger Weihnacht findet statt. Auf nach Annersberg also zum Wünsche verzapfen, bevor sich FrauvonWelts Wunsch erfüllt hat und die Fichtendorff-Dorffichte in ihrem Wohnzimmer rieselt.

Alles wird bossa

FrauvonWelt sitzt in ihrem rosa Plüschsessel und denkt über eine Karriere als Konzertfotografin nach, während sie die 181 Fotos vom gestrigen Abend betrachtet. Dass sie fortan nur noch die Konzerte des Hotel Bossa Nova knipsen will, ist zumindest ihr klar.

Hinein also ins Wiesbadener Walhalla Theater.

Noch ist die Bühne unbeseelt, im Zuschauerraum wird es hingegen eng, außerdem gibt es Bier. Warten auf die Stars:

Here we go. Dann sind sie plötzlich da und legen los. Binnen weniger Minuten steigen die Temperaturen im Saal ins Copacabanische.

Die Stimme: Liza da Costa. Einzigartig. Temperamentvoll. Mitreißend.

Am Kontrabass: Alexander Sonntag. Gigantisch. Virtuos. Famos.

An der Gitarre: Tilmann Höhn. Akrobatisch. Brillant. Unerreicht.

Am Schlagzeug: Wolfgang Stamm. Außergewöhnlich. Hervorragend. Meisterlich.

Zusammen sind sie: Hotel Bossa Nova. Saugut und supersympathisch.

In der Pause ein kurzer Plausch mit den Stars. Tilmann malt kleine Gitarren auf CDs, Liza Herzchen. Hallo Liza, bitte mal lächeln. Danke. Eine Besucherin trägt außergewöhnlichen Beinschmuck.

FrauvonWelt muss nach drei Flaschen Bier natürlich mal in den Keller. Dort ist es stockdunkel, nur hier und da ein kurzer Lichtspalt. Von irgendwoher kommen Stimmen. Keine Ahnung wohin. Wo bitte ist hier das Klo? Die Kamera hilft. Das Blitzlicht zerstört das Dunkel. FrauvonWelt steht mitten im Kino und findet das Klo nicht.

Aus dieser Perspektive hat FrauvonWelt das Walhalla noch nie betrachten dürfen. Vielleicht nimmt sie von hier ein paar Wohnungseinrichtungsanregungen für das neue Häuschen mit. Sehr stimmig das ganze Arrangement. Eine Etage höher längst auch schon wieder stimmvoll: Liza.

Nach drei Stunden schwitzt der Saal. Die Flaschen sind leer. Die Tische sehen aus, als ob MC Winkel dagewesen wäre.

Alles wird bossa. Danke Liza, Tilmann, Alex, Wolfgang, für diesen phantastischen Abend.

Liza da Costa zur Weihnachtszeit…

In den Gazetten der Republik war es zu lesen. Sie kehren zurück. Heute, Morgen, Übermorgen. Und FrauvonWelt ist dabei. Morgen um 21 Uhr wird sie die Stufen zum Walhalla empor schreiten, dem Mann an der Kasse freundlich zuzwinkern, sich ein Gläschen Wein ordern, im Spiegelsaal Platz nehmen und abtauchen in die unendliche Klangwelt des Hotel Bossa Nova. Weihnachtszeit, du schöne Zeit.

Hotel Bossa Nova wieder im Walhalla
Sie kehren zurück in das Theater, in dem 2005 alles anfing. Mit drei Konzerten am 18., 19. und 20. Dezember lässt Hotel Bossa Nova ein erfolgreiches Bühnenjahr ausklingen. „Es ist ein Nachhausekommen“, freut sich Liza da Costa, die charismatische Sängerin des Bossa-Quartetts, die das Walhalla am Mauritiusplatz in Wiesbaden gerne auch als das „Geburts-Theater“ der Band bezeichnet.
Die Band, das sind Liza da Costa (Gesang), Tilmann Höhn (Gitarre), Alexander Sonntag (Kontrabass) und Wolfgang Stamm (Schlagzeug und Percussion), oder kurz: Hotel Bossa Nova. Eine Formation, die kreative Spielfreude mit technischer Perfektion vereint, und aus klassischen brasilianischen Klängen und modernen Einflüssen eine ganz eigene Melange entstehen lässt.
Zu hören gibt es Hotel Bossa Nova ab Februar 2009 auch auf ihrer neuen CD „Supresa“. Zeitgleich mit der Veröffentlichung des Albums wird dem Publikum auch das neue Video präsentiert. Mit „Supresa“ entfaltet die Band ihr ganz eigenes Bossa-Universum: Schillernd und mit viel Lust am Spiel zwischen Samba, Cool Jazz und Fado. Einen Vorgeschmack bieten die drei Konzerte im Walhalla.

Hotel Bossa Nova bei myspace

Kulturporno - Unser Buch in den Augen der Leser

Unser Buch geht um die Welt. Die ersten Rückmeldungen eifriger Leser trudeln ein und erhellen den Tag.

“Tolles Buch =) leider aber schon fertig gelesen.”
F.N. aus G.

“Vielen und oberherzlichen Dank für die plüschige Büchersendung!
Da ich Samstag auf heute einen 24-Stunden-Dienst in der Klinik hatte, nahm ich es gleich zur Auflockerung und Erheiterung diverser OP-Teams mit in die Klinik. Es kam verdammt gut an und Du solltest Dich nicht wundern, wenn in nächster Zeit, die ein und andere Bestellung bei Dir eingehen wird. Mir hat es zumindest vergangene Nacht um 01:00 Uhr in der Neurochirurgie die Laune erhalten, während Frau Dr. K. eine Hypophyse notfallmäßig in mikrochirugischer Manier verkleinern musste und ich kichernd, umgeben von diversen Perfusoren, Schläuchen und sonstigen anästhesiologischen Gerätschaften, am Respirator lehnend von neugierigen OP-Schwestern umringt wurde, die dringend wissen wollten, was ich denn da schon wieder für einen “Schweinkram” lese. “Kulturporno” war meine Antwort, “Hochglanz für die Seele!”. Sie waren beeindruckt…”
M.B. aus E.

“hat schomma jemand den vorschlag gebracht so etwas wie dieses buch jährlich rauszubringen? genug qualität bietet die blogosphäre doch allemal… es müssen ja nicht immer die gleichen autoren sein. ja, ich weiß… die idee ist nicht mehr die neueste… aber schön isse dennoch.
wie auch immer…”
M.A. aus J.

“ICH MUSS DAS HABEN :-)”
M.M. aus O.

“Buch ist gut. Weiter.”
M.S. aus R.

“es liegt gut in der hand und es sieht phantastisch aus. und lesen tut es sich wie von alleine.
wahrscheinlich werde ich viel zu schnell auf der letzten seite sein.”
A.D. aus H.

Auch die Solinger Presse hat unser Büchlein gelesen:
Quatschkopf von Michael Tesch

Allen Lesern und Rezensenten ein herzliches Dankeschön. Es freut uns sehr, wenn unser Büchlein Gefallen findet. Wer auf seinem Blog über das Buch schreibt, wird hier gerne unter “Stimmen zum Buch” verlinkt. Wer Werbung machen möchte für unser Buch, darf das Bildchen da unten gerne mitnehmen und veröffentlichen.

Zu bestellen sind die “6 Herrengedecke und ein Sessel aus Plüsch” immer noch HIER.

Was für ein Leben

Nach dem FrauvonWelt das Ende des Internets gefunden hatte, genoss Sie für kurze Zeit das kühle Bier, die Aussicht und die Langeweile. Dann wollte sie zurück. Aber nichts ging mehr. Sie kam nicht mehr rein. Leitung tot. Mausetot.

1. Anruf, Störungsstelle Telekom:
“Guten Tag, Sie sind mit der deutschen Telekom verbunden. Bitte nennen Sie zuerst den Grund Ihres Anrufes.”
“…?”
“Sie müssen einen Grund nennen, damit Sie richtig zugewiesen werden. Bitte nennen Sie einen Grund. Störung, Wartung, oder Beratung.”
“Störung”
“Danke. Betrifft es den Anschluss, von dem aus Sie jetzt anrufen?”
“Ja”
“Vielen Dank. Sie werden mit dem nächsten freien Kundendienstmitarbeiter verbunden.”

3 Tage später, 95. Anruf, Störungsstelle Telekom:
“Guten Tag, Sie sind…”
“S T Ö Ö Ö R U N G !!!”
“Danke, betrifft es den Anschluss… ?”
“J A A A A A A A”
“Vielen Dank. Sie werden mit dem nächsten freien Kundendienstmitarbeiter verbunden.”

Es gibt ganz gewiss keine neuen Schimpftiraden, die man für die Telekom noch erfinden könnte. FrauvonWelt ist nach drei Tagen des Schimpfens auch wirklich müde. Drei Tage hatte sie eine tote DSL-Leitung, drei Tage das Ende des Internets, drei Tage und drei Nächte eine deutsche Telekom von ihrer besten Seite. Gegenseitiges Fehlerzuweisen, Unschuldsgestammel, endlose Warteschleifen. Schönen guten Tag, was können wir für Sie tun? Ja, ich sag mal der Technik bescheid. Die kümmern sich drum. Reset. Nichts funktioniert. Stunden später. Schönen guten Tag, was können wir für sie tun? Es funktioniert nicht. Ja, ich sag mal der Technik bescheid. Nochmal reset. Nichts funktioniert. Kurz drauf. Schönen guten Tag, was können wir für Sie tun? Es funktioniert nicht? Ich frag mal in der Technik. Morgen um 10.30 Uhr wird es wieder funktionieren. Ganz sicher. Am nächsten Tag um 10.30 Uhr funktioniert nada. Schönen guten Tag, was können wir für Sie tun? Es funktioniert nicht? Ja, ich sag mal der Technik bescheid. Die kümmern sich drum. Nein, bei uns liegt der Fehler nicht, da muss bei Ihnen was defekt sein. Ja, morgen können wir einen Techniker vorbei schicken. Morgen??? Ja, ab 13 Uhr. Sehr schön, dann kommen Sie mal ab 13 Uhr. Natürlich kam bis 16 Uhr niemand. Dann kam ein Anruf. Schönen guten Tag, wir haben den Defekt gefunden. Ein Fehler in unserer Arbeitsgruppe. Jetzt müsste bei Ihnen wieder alles funktionieren. Ja, hoffentlich bei Ihnen auch.

Das Ende des Internets. So ist das also. Das Ergebnis: Die ganze Wäsche ist gewaschen, die Umzugskisten fast voll, zwei Bücher gelesen, die Küche glänzt, Schuhe geputzt, Freunde getroffen, Spaziergang gemacht, was Schönes gekocht. Was ist denn das für ein Leben?

Hier entlang (2)

FrauvonWelt sitzt in ihrem rosa Plüschsessel, lehnt sich zurück, öffnet sich ein kühles Bier und denkt:

E n d l i c h !

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