Monthly Archive for September, 2009

Ein Buch, ein Buch…

FrauvonWelt sitzt in ihrem rosa Plüschsessel und erfährt ein Leseerlebnis der ganz besonderen Art. Dieses Büchlein wanderte von der lieben Lady Chnübler aus der Schweiz ins benachbarte München zum hochgeschätzten Herrn Kaal.

Und nun ist es im Plüschsessel gelandet. FrauvonWelt hat natürlich sofort jede andere Lektüre beiseite gelegt und angefangen zu lesen. Welch ein Genuss. Das besondere an diesem Büchlein sind nicht etwa die wunderbaren Zeilen des Martin Suter, nein, es sind die neckischen Kommentare der Lady Chnübler (Bloggerin mit Leib und Seele). Kaum hat man sich in die Story vertieft, steckt Fräulein Chnübli ihr hübsches Stupsnäschen durch die Zeilen und durchstreift mit Sätzen wie “Wie betrunken muss man sein?”, “Wird nicht helfen.” oder “Pablo kenn ich auch.” die Szenerie. Durch die fein säuberlich dahin gekritzelten Sätzlein, wird sie natürlich ganz ungewollt Teil der Handlung. Und sie spielt ihre Rolle gut. Was wohl passiert, wenn Fräulein Chnübler den Teufel von Mailand trifft? FrauvonWelt muss ganz dringend weiter lesen.

Wer dieses Büchlein anschließend haben möchte, möge bitte in den Kommentaren ganz laut HIER schreien.

Naschplatz

FrauvonWelt sitzt in ihrem rosa Plüschsessel und leistet einen aktiven Beitrag gegen die Wirtschaftskrise: Sie nascht.

Erst landete vor wenigen Tagen eine Postkarte im Briefkasten mit der Frage: “Was tun Blogger eigentlich gegen die Wirtschaftskrise?” FrauvonWelt, die wie immer keine Antwort wusste, legte das Stückchen Papier erst mal beiseite. Von einer Wirtschaftskrise hatte sie noch gar nichts gemerkt, von der Notwendigkeit, etwas dagegen tun zu müssen, schon gar nicht. Also, Kärtchen kam zu dem Stapel Kärtchen-mit-denen-ich-nichts-anzufangen-weiß, wo es sich in stiller Hoffnung mit einer Reihe anderer Kartonschnipsel tummeln konnte.

Dann ein paar Tage später ein Päckchen mit der Aufklärung. Lösungen, die von anderen kommen, kann FrauvonWelt ja eigentlich nicht leiden. Nun gut, sie hatte sich auch nicht wirklich um eine Lösung bemüht und der beigefügte Lösungsvorschlag stimmte dann selbst FrauvonWelt versöhnlich.

Weitere Opfer dieser süßen Aktion von Naschplatz.de findet man hier:
BonnyWorld
Blogwiese
Chitime Blog
Hasenfarm
Köcheln
Shredder Blog
Das Meinungs-Blog
Willipedia
cratoo

Nix

Dieser Blogeintrag wird nie geschrieben werden.

Berlin also

FrauvonWelt hat die Metropole erreicht. Alles strahlt. Die Hauptstadt lacht. Die Straßen in Prenzl Berg ein Quell der Freude. FrauvonWelt flaniert zum Soupanova, das zu dieser frühen Stunde erst spärlich besucht ist. Der Tisch rechts vom Tresen empfängt sie freundlich, sie lässt sich auf einem Stuhl nieder. Hier wird alles statt finden, denkt sie und wird im gleichen Moment total relaxed.

Drei Tage Berlin waren mir eine Freude. Die Stadt mit diesem ganz besonderen Herzschlag, der Prenzlauer Berg mit seinen wunderbaren Geschäften, der Inder mit dem lecker Essen, der Frank mit seinem tollen Apartement, das Soupanova mit seinem kuscheligen Sofa, das Staropramen mit dem unvergesslichem Geschmack nach Prager Gassen und eine Gästeschar, die illustrer nicht hätte sein können. Danke Berlin.

Dingenslesung Berlin

FrauvonWelt sitzt wieder in ihrem rosa Plüschsessel und betrachtet all die Fotos von der #dingenslesung, die sie nicht hat machen können. Dabei fällt ihr besonders eines ins Auge, von dem sie froh ist, dass es nicht gemacht wurde:

Nun stelle man sich vor, es hätte jemand gesehen, wie FrauvonWelt, abendlich gestylt, mit diesen DDR-Fluchtpuschen über’s Berliner Kopfsteinpflaster rennt. Nicht auszudenken.

Fotos, Gedanken, Getwitter und andere Nettigkeiten über die vielleicht verrückteste Lesung der “6 Herrengedecke und des Sessels aus Plüsch” gibt es hier:

Twitter: #dingenslesung
Twitter: #6herrengedecke
Twitter: #soupanova
Lady Anousch: “Immer wenn ich Dich sehe, muss ich an Schutzgeld denken.”
Herr Schneck: 6 x Pipialarm im Weltall
Murmeltier Phil: Allet soupa, ne wa (3)
Johanna sez: Abgeschminkt
Erdgeschossrechts: Der Morgen danach
der.grob: das ist wirklich keinem aufgefallen
Rachel Lindenbaum: 6 Herrengedecke und ein Sessel aus Plüsch
Jos Welt: Eh ich’s vergess
Tuffelchen’s Weblog: Back home
Taubenvergrämer: Hört mir doch mit dieser Lesung auf
KonFerenz: Die 3-Phasen-Dingenslesung
Jos Welt: 6 Herrengedecke und ein Sessel aus Plüsch
Murmeltier Phil: Lesung im Berliner Soupanova (plus Fotos)
Bosch: 6 Herrengedecke und ein Sessel aus Plüsch (Fotos)
MC Winkel: Begleitfilm - HUESAP Lesung in Berlin
ChliitierChnübler: Lasst uns den deutschsprachigen Blograum vereinigen

Harmonie in den Gassen oder total verplüscht

FrauvonWelt wirbelt durch die Welt, die sie sich selbst geschaffen hat, und findet nicht die richtige Richtung. Überall flattern rosafarbene Pfeile rum, der eine zeigt hier hin, der andere dort hin, ein dritter weist den Weg zurück, ein vierter zeigt nach oben, ein fünfter nach unten, bei Pfeil sechs bis 180 kann FrauvonWelt keine Richtung ausmachen. Ihre Haare zeigen in nicht weniger Richtungen als die Pfeile, ihre Haut hat rote Flecken, die Finger sind vom Ruhezustand Lichtgeschwindigkeiten entfernt. Die Gedanken flitzen durch die wenige Zeit, die noch bleibt. Kurzum, FrauvonWelt ist total verplüscht.

Derweil sonnt sich die Hauptstadt in den späten Strahlen des ausklingenden Sommers, erfreut sich an der sanften Wärme und schickt ein laues Lüftchen hinaus zum Straßenkehren. Die Menschen gehen ihren gewohnten Gang, rauchen gewohnheitsmäßig ihre Zigaretten und reden freundlich nebeneinander her. Harmonie in den Gassen, möchte man meinen. Wäre da nicht ein kleines, verstobenes Häuschen inmitten himmelwärtsragender Großstadtbauten, an dem keine, aber auch wirklich nicht die kleinste Taube zu sehen ist. Selbst die Hunde machen um dieses Gemäuer einen weiten Bogen. Es geht die Sage um, hier wohne ein Pferdebeißer, der seltsame Dinge mit alten Frauen macht. Ein dumpfes Klopfen dringt durch die Gassen.

FrauvonWelt versucht ihren Schrankkoffer aus dem Keller zu zerren. Er passt nicht durch die Tür. Aber irgendwie muss das Ding doch da hinein gekommen sein? Vielleicht hochkant. Passt. Ab damit ins Schlafzimmer. Daunenfedern stoben wild durch die Luft. Kleiderschrank auf, Schrankkoffer auf, Inhalt tauschen. Mit einem jähen Aufschrei sinkt FrauvonWelt aufs Bett. Einer dieser bösartigen rosafarbenen Pfeile hatte sie getroffen.

Auch in dem Hauptstadthaus ohne Tauben ein Schrankkoffer. Im Schrankkoffer hockt ein Mann. Davor steht eine Frau mit Bananenrock. Sie ruft, komm raus. Aber er will nicht. Sie ruft noch einmal, komm raus. Er will immer noch nicht. Sie fragt, warum kommst du nicht raus? Er sagt, FrauvonWelt kommt in die Hauptstadt. Sie sagt, na und, deswegen musst du doch nicht im Schrankkoffer hocken. Er sagt, doch, dass ist der einzige Ort, wo sie mich nicht finden wird. Sie fragt, aber warum sollte sie dich denn überhaupt suchen? Er sagt, die Frage war gemein.

Eine gemeine Daune segelt durch die Schlafzimmerluft und landet auf FrauvonWelts Nase. Die rosafarbenen Pfeile sind verschwunden. Der Schrankkoffer steht unverschlossen vor dem Fenster. FrauvonWelt niest, erhebt sich, die Sinne ganz klar räumt sie den Schrankkoffer wieder leer, hockt sich hinein und zieht die Tür von innen zu.

“6 Herrengedecke und ein Sessel aus Plüsch” - die unausweichliche Blogrevue am 19.09.2009 um 19 Uhr im Soupanova in Berlin. Es werden dabei sein: der.grob, MC Winkel, Erdge Schoss, Viktor Vaudeville, les 3roberts und zwei Überraschungsschrankkoffer.

Portugiesische Wellen

FrauvonWelt sitzt in ihrem rosa Plüschsessel und betrachtet die Fotos so lange bis sie die Kaffeetasse umkippt.


Mist.