Tag Archive for 'Ginsheim'

Die Lesung “6 Herrengedecke und ein Sessel aus Plüsch”

Plötzlich waren Sie alle da. Das Haus voll, die Plätze belegt, die Stimmung großartig. FrauvonWelt tritt an, ein Buch in der Hand, ein Kloschild an der Tür. Herr Grob legt vor, das Publikum ab, der Salon wird heiß, Herr Grob immer besser, FrauvonWelt moderiert vom Blatt, der Taubenvergrämer nimmt Platz, das Publikum die Taschentücher, Tränen laufen, Herr Schoss in der Küche, ein Glucksen, ein Drucksen, ein herzhaftes Lachen, er kann sich nicht halten, die Pause bringt Rettung. “Das ist ja unglaublich.” “Was sind die gut.” “Das Buch muss ich haben.”
Pause vorbei, bereit geboren, MC auf dem Sessel, die Damenwelt schmachtet, alkoholfrei das Bier, wir könnens bezeugen, zur Not auch schwören, Etiketten schwindeln nicht, die Brille im Sakko, die gar keine ist, Einzelzimmer gebucht, die Misswahl gewonnen, lang wird die Nacht, MC Bouchon an der Theke, die schlechte Nachricht, Herr Schoss ist verhindert, kann nicht kommen, kann nicht lesen. Schock? Nein, grinsende Gesichter. Männer im Schrank, sie kommen heraus und machen Musik und rocken den Saal, der Frontmann heißt Viktor, Viktor Vaudeville.

Ein Abend wie keiner. Kainers Adam ist auch da. Er will uns buchen, das Annersberger Schniggelfest braucht uns, alle sollen wir kommen. Nicht weg gehen. Doch wir müssen nun aufhören. Es hat ein Ende. Die Lesung, das Fest, Ginsheim. Neue Welten rufen. FrauvonWelt wird Ginsheim verlassen. Es war die letzte Ginsheimer Bloglesung. Ein heimlicher Abschied. So geht sie ab, das Buch unterm Arm.

Dank an alle Anwesenden:

Tilla Pe mit Nein, diese Nase!
Michael K. Trout mit Alpenglühen in der Toskana
Michael K. Trout mit Leute heute - Trois Robert
Michael K. Trout mit Leute heute - MC Winkel
Michael K. Trout mit Leute heute - Der Taubenvergrämer
der.grob mit auf meiner brust, bitte
Finja mit Meet & Greet - Erkenntnis
Erdge Schoss mit 6 HERRENGEDECKE und ein Sessel aus Plüsch
Herr Olsen mit Plueschsessel, Herrengedecke und alkoholfreies Bier
Little Wombat mit Toskanische Eindrücke
Herr Kaal mit einem wunderbaren Foto
Herr Schneck mit nachgereicht
Yvonne mit ein samstach in kültür
Herr Stockfisch mit Wohnzimmerkultur
MC Winkel mit “6 Herrengedecke und ein Sessel aus Plüsch”, Lesung in Ginsheim - der Film
Murmeltier Phil mit Nachlese - Bloglesung Ginsheim am 15.11.2008

Der Morgen danach

Stühle leer. Flaschen leer. MC Winkel weg.

Vorbereitung III

Plätze für die Presse-Tilla reserviert. Tischlein von Frau Mögelmann aufgestellt. Bier in den Kühlschrank. Kloschild angebracht. Schaukasten geschmückt. Jetzt duschen.

Vorbereitung II

Plüschsessel ist gestaubsaugt. Stühle gestellt. Gläser poliert. Bücher gestapelt. Licht getestet. Kühlschrank voll. Verehrte Gästeschar, von mir aus können Sie kommen.

Der Film zum Buch von den Blogs

FrauvonWelt sitzt in ihrem rosa Plüschsessel und starrt auf die 6×6-Meter-Leinwand, die sie in ihre Küche montiert hat. Sie drückt das magische Knöpfchen und


“6 Herrengedecke und ein Sessel aus Plüsch” - Trailer

fällt vom Sessel. Zu Tränen gerührt krabbelt sie wieder hoch und schaut sich das noch mal an. Die Wirkung ist dieselbe. Das sind sie also, die sechs Herrengedecke, die sich auf ihren Sessel setzen wollen: 500Beine, der Taubenvergrämer, der.grob, Erdge Schoss, MC Winkel und Ole aus Absurdistan. Ein Buch haben sie auch dabei. Ein unglaubliches Buch. Am 15. November wird es in FrauvonWelts Salon in Ginsheim stapelweise präsentiert.

Wer noch keine Plätze reserviert hat, möge jetzt handeln. E-Mail an FrauvonWelt: post(ping)frauvonwelt(pong)com

Erscheinungstermin für das Buch ist der 10. November 2008. Bestellungen per E-Mail bitte HIER. Das Buch hat 320 Seiten, 7 Fotos, ganz viel Text und kostet 15 Euro (plus 2 Euro Versand).

Zu Gast bei FrauvonWelt: Bossa Nova du Monde

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Sie verkaufen Clubs in ganz Europa aus, Kritiker verfallen in Superlative, das Publikum ist begeistert – und jetzt sind sie zu Gast bei FrauvonWelt für ein einzigartiges Konzert:
Jahrhundertstimme Liza da Costa und Zaubergitarrist Tilmann Höhn.

Zusammen präsentieren sie Bossa Nova auf Weltniveau, mal klassisch, mal selbst komponiert. Darunter Neues, was nicht einmal ihre Kollegen vom Hotel Bossa Nova kennen. Virtuos, tänzerisch und mit unglaublicher Seele.

Beweis gefällig? Bitteschön …

Sonntag, 21.09.2008, 20.30 Uhr
Karl-Liebknecht-Straße 1-3, 65462 Ginsheim

Wer dieses einzigartige Konzert live miterleben möchte, schickt bitte eine email an FrauvonWelt: post(pink)frauvonwelt(ponk)com. Die Plätze in FrauvonWelts Wohnzimmer sind begrenzt, darum nicht lange zögern.

Lesung, die beste

Erst mal essen. Die Zornheimer Weinstube hat wie gewohnt die gelungenste Vorbereitung auf den Abend geboten. Riesengarnelen hier, Poulardenbrüstchen dort, beste Weine auf der schönsten Dachterrasse Rheinhessens. Dann, wie stets, die auf Gemütlichkeit eingestellten Leiber heben müssend, auf nach Ginsheim, der Perle der Toskana und so langsam auch das Eldorado für Bloggertreffen mit Gütesiegel.

Die Sonne schien noch sanft am Firmament, als Herr Grob schon anfing zu leuchten. Herr Grob, DER Herr Grob, der grandiose Herr Grob eröffnete ein Geschichtenfeuerwerk, dem FrauvonWelt nur unter Tränen folgen konnte:


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Weiche Knie bekam FrauvonWelt dann als Viktor Vaudeville mit seinen blitzblanken Schuhen das Parkett polierte und mit seinem neuesten Song „Dich“ die Damenwelt im Mikrosekundentakt eroberte. Da für diesen Mann jede Bühne zu klein ist, gab er auch sogleich den stagediver. Die begeisterte Menge trug den Jahrhundertchansonnier auf Händen und feierte ihn minutenlang mit berauschendem Gelächter. (Ettore, Sie hätten ihn sehen sollen. Sie hätten ihn sehen sollen!) Er kam, sah und tanzte einfach los: Viktor Vaudeville. The one and only!


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Und dann das auch noch: Erdge Schoss. Auch wenn FrauvonWelt seine Geschichten schon auswendig kennt, manch eine Zeile so vertraut klingt, als hätte sie sie selbst geschrieben, ihr die Figuren aus dem erdgeschossrechts auf eine ganz eigene Art und Weise bekannt vorkommen, so als würden sie ihr fast täglich über den Weg laufen – niemals, niemals hört sie sich satt an seinen Geschichten. Denn mit jedem Lesen schafft er es, sich selbst zu überrunden.

Meine Herren, MERCI für die grandiose Vorstellung!
Viktor, ich wart auf Dich!

Mehr über diesen einzigartigen Abend gibt es bei:
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