Die zwölf Arbeiten der FrauvonWelt

FrauvonWelt ist wieder im Pumpernickelland. Was macht sie denn nun ständig da, wird sich kaum ein Leser fragen. Na, dann berichten wir halt mal: Sie arbeitet! Und zwar so richtig. So wie man es früher getan hat. Als Arbeit noch Arbeit war. Damals bei den Göttern.

Das Pumpernickelland hat ja eine ganz enge Verbindung mit der Antike, schon allein wegen des Pumpernickels. Warum genau ist leider nicht überliefert. FrauvonWelt weiß es auch nicht. Das spielt jetzt auch nicht die wichtigste Rolle, die gebührt ja sowieso nur einer. FrauvonWelt also. Im Dienste des Königs des Pumpernickellandes muss sie den zwölf Arbeiten des Herakles gleich große Dinge vollbringen.

Die erste Aufgabe hat FrauvonWelt bereits bei ihrem letzten Aufenthalt hier gemeistert. In das Löwenfell gewickelt macht sich FrauvonWelt nun an die zweite Arbeit. Die neunköpfige Hydra wartet auf ihr Ende.

Hier die Agenda der nächsten Wochen und Monate:

1. Erlegung des Nemëischen Löwen
2. Tötung der neunköpfigen Hydra (Lernäischen Schlange)
3. Einfangen der Kerynitischen Hirschkuh.
4. Einfangen des Erymanthischen Ebers.
5. Ausmisten der Rinderställe des Augias.
6. Ausrottung der Stymphalischen Vögel.
7. Einfangen des Kretischen Stiers.
8. Zähmung der menschenfressenden Pferde des Diomedes (Thrakien).
9. Herbeischaffung des Wehrgehänges der Amazonenkönigin Hippolyte
10. Raub der Rinderherde des Riesen Geryon.
11. Pflücken Goldener Äpfel der Hesperiden
12. Heraufbringen des Wachhundes der Unterwelt Kerberos an die Oberwelt.

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23 Responses to Die zwölf Arbeiten der FrauvonWelt

  1. Herr Schmidt says:

    Das nenne ich mal einen prall gefüllten Terminkalender, liebe Frau von Welt.

  2. FrauVivaldi says:

    Frau von Welt, da hilft nur eins: Ärmel hochkrempeln und los gehts! Und nicht vergessen – in der Ruhe liegt die Kraft! Öfter mal ein Päuschen, dann flutscht es wieder!
    Aufbauend, FrauVau

  3. Erdge Schoss says:

    Sie können auf mich zählen, liebe FrauvonWelt: Beim Pflücken der goldenen Äpfelchen bin ich dabei. Sind Aigle, Arethusa, Erytheia, Hestia, Hespere, Hesperusa und Hespereia auch mit von der Partie?

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  4. pulsiv says:

    soll ich ihnen meinen azubi elton vorbeischicken? das klingt nach viel stress…

  5. Cara says:

    Liebe FrauvonWelt,

    mir wird ganz anders.
    Konnten Sie sich keinen anderen Heiligen aussuchen?
    Ich sehe ganze Zoohandlungen auf uns zukommen.
    Und von Ausflügen (Ausflügen!) mit Ihnen kann ich künftig wohl nur noch träumen.

  6. .
    ..

    ….
    …..
    ……
    …….

  7. frauvonwelt says:

    Tja, lieber Herr Schmidt,
    da kommen Sie nicht mehr mit, gell? Und diese ganzen Nebenbeitermine, wie zum Beispiel “Die unwiderrufliche Zähmung des Herr Schmidt”, sind noch gar nicht mit aufgeführt.

    Pause machen, liebe Frau Vau,
    habe ich heute ganz vergessen. Und Ruhe gibt es in diesem Irrenhaus vielleicht irgendwo ganz hinten im Keller, aber da war ich nie.

    Ich wusste es, lieber Herr Schoss,
    besten Dank. Ja, die göttlichen Tussis sind alle da. Sie können schon mal Ihre himmlischen Flügel stutzen und angeschwebt kommen. Hören Sie schon die Harfenklänge?

    Lieber Herr pulsiv,
    hat Elton es jetzt schon vom Praktikanten zum Azubi geschafft? Sagenhafter Aufstieg. Danke nein, ich kann ihn nicht gebrauchen. Zu gefährlich.

    Liebe Cara,
    mir ist schon ganz anders. Ich stecke mittendrin in der Zoohandlung. Heute die Hydra, Sie glauben es nicht, glotzt mich mit ihren neununddreißig Augen an neun Köpfen an und grinst. Ich frag sie: Was grinste denn so blöd? Daraufhin fällt ihr das Grinsen aus den Gesichtern und gut is. Die ist fast gestorben vor Angst als sie mich gesehen hat. Ich weiß ja auch nicht.

    Liebe K. Kuh,
    Sie hier? Sie sind doch noch gar nicht dran. Gehen Sie noch ein wenig grasen. Auf die Schlachteplatte kommen Sie später.

    Herzlich
    Ihre HerkulinevonWelt

  8. Sabine says:

    Nun, heute machen Sie mir ein wenig Angst, werte Frau von Welt. Ihnen ist sicher bewusst, dass Herakles irrsinnig jähzornig war und mit Wahnsinn geschlagen auch unschuldige Menschen tötete.
    Bisher habe ich diese Eigenschaften bei Ihnen noch nicht feststellen können (wenn ich mal von der Katzengeschichte absehe) und ich hoffe doch sehr, dass dies auch, bei und nach der Erledigung der zwölf Aufgaben, so bleibt!

  9. Westpfalz-Johnny says:

    Respekt, liebe FrauvonWelt! Für so einen Kerl hätte ich Sie nicht gehalten! Gibt es Etappenberichte?

  10. Herr Schmidt says:

    Ich befürchte, Ihnen ist ein Fehler unterlaufen, liebe Frau von Welt. Es heißt nicht “Die unwiderrufliche Zähmung des Herr Schmidt” sondern “Die unmögliche Zähmung des Herr Schmidt”. Ja, und wenn Sie dieses Projekt nur als Nebenjob angehen, gibt das sowieso keinen. Dieses Unterfangen ist eine Lebensaufgabe!

  11. Dr. Walter Waßmuth says:

    Sehr geehrte FrauvonWelt,
    ich weiß nicht, ob es Ihnen schon aufgefallen ist, aber Sie ticken nicht richtig.
    Bei Ihnen ist immer noch oder schon wieder Winterzeit.
    Ihr Walter Waßmuth

  12. juf says:

    Gibt es diesen 12-Kampf auch für die Moderne? Eine Übung wäre: Mehr Kommentare als Cara schreiben. In welches Blog man auch blickt, die Frau hat schon kommentiert. Und für jeden gelöschten Kommentar wachsen zwei neue nach.

  13. Cara says:

    Bewundernswerteste FrauvonWelt,

    am besten beachten Sie obenstehenden “Kommentar” von Herrn juf gar nicht. Es handelt sich um ein ganz billige Art der Rache infolge gekränkter Eitelkeit.
    Herr juf wird nämlich – ich vertraue Ihnen das mal ganz unter uns an – nicht müde, mir pausenlos irgendwelche unsittlichen Anträge zu machen, die ich selbstverständlich regelmäßig und in Bausch und Bogen ablehne.
    Aus religiösen Gründen a) und weil ich gar keine Zeit habe z).
    Der Gipfel seiner dreisten Avancen war nun ein Angebot, mit ihm ein Wochenende in Venedig zu verbringen.
    Als ob ich nicht sofort gemerkt hätte, worum es ihm dabei eigentlich ginge! Ich sage nur:….genau! Markusplatz.

    “Lass mich in Ruhe mit deim Liebesscheiß”.
    Das ist eine bewährte Antwort, die mir mein damaliger Freund Ulf immer gerne präsentierte. Genau das habe ich dem Taubenvergrämer auch gesagt – und sie sehen ja, wie er’s aufgenommen hat.

  14. juf says:

    Bewundersnwerte Frauvonwelt, am besten beachten Sie obenstehenden Kommentar von Cara gar nicht, in dem sie Sie auffordert, oben stehenden Kommentar von juf gar nicht zu beachten. Stattdessen beachten Sie vielmehr, dass ich der werten Dame keine Avancen gemacht habe, sondern ihr diverse tote Tiere an die Haustär genagelt habe. Vor allem Ratten und Katzen. Diese waren als Bedrohung gemeint, Cara in ihrer Verzweiflung deutete sie aber als Liebesbeeis. Auch mein Venedigangebot war anders gelagert: Ich habe sie vielmehr ganz uncharmant darauf hingewiesen, dass ihre Vene dick ist. Aber ich habe das Gefühl, die Dame ist gegen Beleidigungen aller Art resistent und sieht in jeder Äußerung von Abneigung ein amouröses Versprechen. Bei Ihnen kommentieren vielleicht Leute, liebe Frauvonwelt. Tststststs. Ts.

  15. Cara says:

    Sehen, Sie wie er sich aufplustert?
    Wörter, die Herr juf nicht schreiben kann, habe ich hier markiert.

    Jeder halbgebildete Freudianer kann glasklar deuten, was das heißt!

  16. juf says:

    Jetzt haben sie aber meinen Respekt, Fräulein Cara, so schwäbisch wäre ich ja auch sehr gerne. Und das nur, weil ich einen sack geraspelte hornhaut ins Badewasser geschüttet habe? Und jetzt hätte ich meinen Respekt gerne wieder zurück. War nur geliehen

  17. frauvonwelt says:

    Mich freut das sehr, wenn es meinen Gästen hier gut geht.

    ABER BELEIDIGT WIRD HIER NICHT, SCHON GAR NICHT LADY CARA, SIE HORNHAUTRASPLER, SIE. LIEBEN SIE SIE, SOFORT!!!

  18. frauvonwelt says:

    Ich bin jetzt gleich auf dem Heimweg, und wehe hier ist nicht aufgeräumt, wenn ich zurück bin. Saupack!

  19. Cara says:

    ö.ö

    Weia. Das war aber ein Machtsatz!
    Hätte gut und gern auch von Schmitz/Schoss sein können.
    Nix wie zurück in die Anständigkeit.
    Sind Sie dabei, Herr juf?
    Wir könnten ganz einfach so tun, als wär nix gewesen.

    Besen, Besen……
    Ich muß mich langsam auch mental auf die Walpurgisnacht einstellen.

  20. juf says:

    Ok, trillerpfeiftüdellü. Ich lass jetzt mal die Sau bei erdgeschoss raus

  21. juf says:

    So werte Frau von Welt, ich habe mir erlaubt Ihnen zu helfen und einen stymphalischen Vogel eingefangen. Kann ich den irgendwo für Sie hinterlegen?

  22. Cara says:

    “My Glöckchen”, allerschönste FrauvonWelt : ich bin sowas von entzückt, das können Sie sich kaum vorstellen!

    Jetzt, wo die Nächte wieder lau werden, sollten wir – und ich sage das mit Nachdruck und höchstmöglichem Ernst – vielleicht doch einmal eine
    Nachtwanderung veranstalten.

    Böte sich dafür der Weidekerzchenpfad nicht allerbestens an?
    Bitte fragen Sie im Kreise Ihrer VerehrerINNEN doch einmal herum.
    Also ich hätte jedenfalls Zeit.
    Wie immer.

    Verträumte Grüsse
    Ihre Cara

    P.S. Der Gatte (?) macht in Hemden? Oder wem gehört der vornehme Salon den Herr Kainer erwähnt?
    (Dachte auch, Sie seien verunehelicht, Verehrungswürdigste.)

  23. frauvonwelt says:

    Liebe Sabine,
    ich hab auch manchmal Angst vor mir. Aber um Sie zu beruhigen: Ich bin nicht Herakles. Ich hab nur so viel zu tun wie er. Mit Wahnsinn bin ich allerdings auch mitunter geschlagen (!) – genau, aua. Jähzornig bin ich hingegen überhaupt und gar nicht. Tja, und die Sachen mit der Töterei, da kann sie nichts dafür.

    Lieber Westpfalz-Johnny,
    dass Sie mich nicht für einen Kerl gehalten haben, hat man irgendwie gemerkt. Seien Sie beruhigt: Ich bin auch keiner! Etappenberichte gibt es alle naselang.

    Lieber Herr Schmidt,
    ich mache nie Fehler. Und einen Mann, der mir sein Bett bis nach Nürnberg tragen würde, der Olivenöl trinkt, wenn ich es ihm rate, der die vielleicht hässlichsten Fliesen des Universums in seinem Bad lässt, weil ich ihn drum bitte, der seine Haare durchwuschelt, damit ich ausflippe, na, den nenne ich aber so was von gezähmt. Sehen Sie, es ist mir sogar gelungen, ohne dass Sie es gemerkt haben. Seien Sie froh, das ich eine Frau bin, die ihre Machtposition nie im Leben ausnutzen würde.

    Lieber Herr Dr. Walter,
    das ist mir schon aufgefallen. Ich ticke sogar ganz bewusst nicht richtig. Winter ist der bessere Sommer, glauben Sie es mir.

    Lieber Herr juf,
    mehr Kommentare schreiben als die unübertroffene Lady Cara geht gar nicht. Vielleicht könnte man als Disziplin noch aufnehmen: Weniger Tauben vergrämen als der Taubervergrämer! Ha ha. Sie sind halt beide Spitze, jeder auf seine Art.

    Liebe Cara,
    Kommentare beachte ich hier eigentlich nie. Ich bin das auch gar nicht, die hier antwortet. Das ist eine Kommentarmaschine, alles Textbausteine. Sie sind halt Spitze, glauben Sie es mir. Ich ticke sogar ganz bewusst nicht richtig. Ich mache nie Fehler, das ist mir schon aufgefallen. Glauben Sie es mir. Ich habe auch manchmal Angst vor mir. Mit Wahnsinn bin ich geschlagen. Seien Sie beruhigt. Das lässt auch wieder nach. Herr Juf sucht Begleitung nach Venedig?

    Lieber Herr juf,
    reden Sie nicht so einen Schmarrn. Sie sind ja verliebter als Psyche nach Amors Pfeilschuss. Die Cara hat es längst erkannt. Sie will aber nun mal nicht. Wann geht es denn nach Venedig?

    Liebe Cara,
    ja die Herren Schmitz und Schoss habe eine Menge von mir gelernt. Hat aber gedauert, das kann ich Ihnen sagen.

    Lieber Herr juf,
    Sie können bei Herrn Schoss gerne die Sau rauslassen. Aber ich glaube nicht, dass er auf so Sachen steht.
    Den stymphallischen Vogel schicken Sie am besten nach Annersberg. Dort gedenke ich nämlich das Wochenende zu verklingeln.

    Liebe Cara,
    ich weiß ja auch nicht, was der Herr Kainer mir da wieder andrehen will. Ich glaube, er hat Zoff mit seiner Gattin, weswegen er mir jetzt ganz flucksgeneratormäßig einen Gatten andichten muss. So nach dem Motto: Nix gewesen außer Spesen. Der Halodri, der. Dem werd ich’s zeigen. Als olle Schmiermemme lass ich mich nicht abspeisen.

    Herzlich und kommentarlos
    Ihre FrauvonWelt

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